Die Fahrt zur nächsten Destination Santa Elena beamte mich mal eben zurück nach Neuseeland, unglaublich wie ähnlich sich die Landschaft ist.


Santa Elena und Monteverde sind berühmt für ihren Cloud Forest, die Wolken hängen tief, entsprechend feucht und kühl ist es dort.





täglicher Anblick aus dem Fenster

nicht nur die Kolibris fliegen tief

irgendwie fühlte ich mich beobachtet...


darf ich vorstellen: Familie Smirnoff

der nächste Morgen... noch mehr Wolken
Nachdem es (natürlich) ein paar Tage geregnet hatte, ich schon unerschrocken sämtliche Wege der Umgebung durch Schlamm gewatet war und ansonsten im Hostel betont lässig den missionarischen Platituden eines völlig durchgeknallten kanadischen Zimmergenossens lauschte, der nicht nur sämtliche halbseidenen Verschwörungstheorien aufkochte, mir abends aus der Bibel vorlesen wollte, Erdbeben und Überschwemmungen für von bösen Mächten gemacht hielt und Gedankensprünge vollzog, dass einem schwindlig wurde, gab es auch an diesem Stop einen Lichtblick: Sonnenschein am Morgen. Ich also gleich losgetobt, um mir den Cloud Forest anzusehen und was soll ich sagen ... keine Wolke in Sicht. Das war ja mal wieder so was von klar.



es geht drunter

und drüber hier

deep in the jungle:










mittendrin statt nur dabei
Grinsend wandelte ich also durchs Dickicht und traf eine Schweizerin mit eigener Firma und diversen Büchern/Artikeln über Interkulturelle Kommunikation, so dass wir schnell ins Gespräch vertieft waren. So auf den letzten Metern dieser Reise treffe ich anscheinend die interessantesten Menschen. Santa Elena war trotz des Regens und Nichtvorhandenseins von Wolken im Cloud Forest ein sehr entspannter Ort, zwar durchaus touristisch, aber alle Unternehmungen/Unterkünfte in der Hand Einheimischer, was Santa Elena schon fast zu einer Oase im Tourismusdschungel Costa Ricas macht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen