*träller
Da die Straßen von dem Unwetter letzter Woche noch immer teilweise unbefahrbar waren, die chaotischen Zustände anhielten und alle Busse zu meinem nächsten Ziel auf Tage ausgebucht waren (nur der 4:30 Uhr nicht - Püh! Vogelzeig!) war guter Rat teuer, so teuer wie die Lösung des Problems, die darin bestand, einen privaten Shuttle zu chartern und sich mit zwei Briten, die schlichtweg alles „excellent“ fanden, auf den Weg zu machen. Es wurde einmal mehr ein bumpy ride, die plötzlich aufgekommene Schwüle bei gleichzeitig ausgefallener Klimaanlage ließ uns in den Sitzen festkleben, sonst hätte es birmanisch/birmesisch/burmesischen Zugfahrten geglichen (herzliche Grüße nach Indien?Nepal? an dieser Stelle!). Die Jungs stiegen 75km eher aus, zahlten aber den gleichen Preis. Excellent! :) Vorbei ging die Fahrt an Palmenfeldern, alten, maroden Brücken (Augen zu und drüber), kleinen Ortschaften - eine Fahrt fürs Bilderbuch. Wir hielten an einer Brücke, berühmt dafür, dass dort immer mindestens zehn Krokodile rumlungern und tatsächlich, da dösten sie in der Sonne, mindestens zwei Dutzend von ihnen, riesig, träge, furchteinflößend.





Am Ziel Manuel Antonio angekommen, entpuppte sich die Situation als viel entspannter, als befürchtet. Hier gibt es nämlich den kleinsten, aber berühmtesten und entsprechend beliebtesten Nationalpark des Landes mit allem Getier und das auch noch recht zeigefreudig. Da in Costa Rica aber gerade Nebensaison ist, wohnen in meinem Hostel nur fünf andere Leute mit ausgezeichnetem Musikgeschmack, der Strand ist fast menschenleer und selbst die Affen und Iguanas schlafen auf den Ästen direkt vor der Terrasse. Ich habe meine Pläne geändert und werde wohl den Rest meiner Zeit in Costa Rica hier verbringen – Strand, Natur und Sonne konzentriert auf einem Fleck, da fallen mir einfach keine Gegenargumente ein :).






links

rechts

über einem deutlich mehr los


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