Endlich wieder Natur. Auf dem Weg zum Cradle Mountain wetteiferten wir darum, wer die meisten Tiere in freier Wildbahn entdeckt. Annett und ich hatten ohnehin beschlossen, den ausgestorbenen Tasmanischen Tiger ausfindig zu machen und die 2 Millionen Dollar Belohnung einzustreichen, hätten uns aber auch mit einem Tasmanischen Teufel zufrieden gegeben. Insgeheim hoffte ich außerdem, endlich Wombats zu sehen und kurioser Weise fehlten auch noch Possums auf meiner Liste. Von denen hatte ich bislang nur ein überfahrenes Exemplar gesichtet, aber das zählte nicht. Interessante Randinformation war, dass man Wombats leicht auf die Spur kommen kann, da sie Eiswürfel kacken. Also die Form erinnert an Eiswürfel, is klar. Die Zeichen Wombatscher Existenz erkannten wir daraufhin schnell und es dauerte nicht lange, da liefen sie uns auch schon, sehr behäbig und überraschend groß, über den Weg. Ein wenig erinnerte der Wombat an den Koala... nur dass er auf dem Boden lebt, dunkler ist, runder, Gras statt Eukalyptus frisst ... also irgendwie doch ganz anders ist :)

Pademelons sahen wir zuhauf, das sind Tierchen, die wohl jeder entzückend findet, weil sie klein sind und das Kindchenschema bedienen.

Endlich, ein leibhaftiges Possum

Bekanntschaft mit Blutegeln haben wir auch gemacht, dabei aber auf Fotos verzichtet. Unverwüstlich sind die Kleinen ja. Nützt kein Draufkloppen & nix. Hab ich natürlich nicht gemacht. Ich habe schließlich ein Herz für Tiere. Immerhin erwarb ich früher die gleichnamige Zeitschrift. Ich war jung und noch nicht von Tieren geärgert worden :)
paradise is not lost




wenn das mal nicht meine Straße ist... und steht da nicht sogar Highfinesse?
Natürlich musste auch heute wieder ein Gewaltmarsch sein, wobei man folgende Ausblicke hatte ..

einladender Weg

am Anfang

fast auf gleicher Höhe

nach links unten geschaut
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