Mittwoch, 31. Oktober 2007

19.10.2007

Edge Of The World

Tags darauf holte mich mein Geographie-Prüfungsthema wieder ein. Die beliebte Kontinentalverschiebung. Oder auch Plattentektonik (wer denkt bei diesem Begriff noch an DJs & Vinyl? Tsss). Unser Guide erzählte, dass sich Tasmanien und das Mainland Australiens jährlich 5cm nach Norden schieben. Na wenn das nix ist. Da kann man ja bald nach Papua Neu Guinea schwimmen. Vorausgesetzt, Papua Neu Guinea bewegt sich nicht. Was rede ich hier eigentlich? Und womit hab ich mir meine spitzenmäßige Geo-Note verdient? Ach was ich noch fragen wollte: Hände hoch, wer von Euch nicht schon mindestens einmal (von mir aus auch ganz ganz früher) gedacht hat, dass Tasmanien ein eigenes Land ist? Okay, könnt Hände wieder runter nehmen :) Wir also fuhren ans Edge of the world, was ein aus verschiedenen Gründen bemerkenswerter Ort ist. Zum einen wurden dort der Legende nach Aborigines am Meer zusammen getrieben & die Klippen hinunter gestürzt (sie wurden erst 1967 offiziell als Australier anerkannt und waren lange Zeit zum Abschuß freigegeben, da man sie wie wilde Tiere klassifizierte), zum anderen gibt es zwischen Südafrika und diesem Ort kein Land, was die Kraft des Wassers aufhalten kann. Der Wind pfeift, das Meer tost, die Luft ist angeblich die sauberste, die es weltweit gibt, immer wieder gefiltert durch den Wind. Habe mal ne kräftige Brise genommen. War gut ;) Naturgewalten konnte man auch anhand der massiven Baumstämme erkennen, die es durch die Flüsse ans/ins Meer getrieben hat & die nun überall rumlagen.











Danach begaben wir uns wieder in städtisches Gebiet: Devonport. Wie erwartet, war dort nichts, aber auch absolut N I C H T S los, so dass wir wieder am Strand rumlungerten. Dort sahen wir dann auch die Fähre nach Melbourne und ein paar aufgeregte Jugendliche, die sich vom Ufer zur Fähre und zurück wilde Liebesschwüre zubrüllten. Hätte nur noch gefehlt, dass einer filmreif ins Wasser hüpft und zum Angebeteten krault (vorher natürlich noch kurz Schwäche simulieren & ..., genug jetzt)



Haupteinkaufsmeile 18:30 Uhr - nix los



Blumen, die sich vor Langeweile & Frust zusammenrotten



um überhaupt Fotos zu machen, müssen Ladenschilder als Motiv herhalten



Was ich da eigentlich mache? Rumexperimentieren...





die meisten Unfälle passieren im Haushalt



Seh! Anne! Mohne! (Das konnte ich mir jetzt einfach nicht verkneifen)



Hunger? Durst?







Immer noch?

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