Dienstag, 4. September 2007

27.08.2007

Seafood

KwaZulu-Natal heißt die Region, Durban die Metropole und drittgrößte Stadt Südafrikas. Viel gesehen habe ich nicht, denn anders als in anderen Städten gehen hier no-go-Areas und sichere Gebiete nahtlos ineinander über. So ziemlich jeder, der schon hier war, hat mich vor der Stadt gewarnt und meine üblichen zehn Minuten um den Block zu Erkundungszwecken brachten tatsächlich innerhalb von Sekunden ein ungutes Gefühl in Sachen Sicherheit, ohne dabei einer Paranoia zu folgen. Ich sah nur Männer auf der Straße, die nichts anderes zu tun hatten, als Anmachen zu starten oder die Verfolgung aufzunehmen, also brach ich meine Entdeckertour ab und flipfloppte Richtung Strand. Auch dort liefen jede Menge verdächtige Personen herum, so dass ich mich veranlasst sah, den Tag in einem Aquarium zu verbringen. Natürlich nicht als Taucher oder Haifutter, sondern als Besucher hinter Glasscheiben (oder vor Glasscheiben, wie auch immer man das jetzt sehen will). Im Gegensatz zum nicht nur völlig überteuerten, sondern auch vollkommen sinnlosen Sea Life in DD war es wirklich nett und weitläufig im Schiffswrack-Stil gestaltet, so dass ich ein paar Stunden in dem Gelände zubrachte. Dass die aber keine Seepferdchen und nur drei Nemos hatten, hab ich nicht kapiert. Verwackelte Bilder gibt’s natürlich auch. Ich habe den Fischen zwar gesagt, dass sie Stillhalten sollen, aber meine Kenntnisse im Blubbern sind begrenzt und vielleicht sprechen die hier auch nur Zulu.





von der Dachterrasse



Aquarium:









viel los heute





Buh!



hiessen passender Weise Domino-Fische



haesslich



auch haesslich



beide haesslich, ja, im Hintergrund ist noch einer...



hoffentlich kein Prinz



isst angeblich Surfer



Luftschnappen



Nemo



Profilneurose



Quallerie Quallera



Tarnung



toetet TV-Stars

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