oder
Also ich könnte noch n bissel..
Am nächsten Morgen versuchte der Regen die Stimmung zu drücken, hielt aber nur ne Stunde durch. Nach dem Eingestehen seiner Erfolglosigkeit schickte er seinen großen Bruder Sturm vorbei, der alle ordentlich ins Wanken brachte, so nach dem Motto: links anpeilen, rechts vorbeigehen. Doch das laue Lüftchen störte niemanden, alle waren damit beschäftigt, Verabredungen für gemeinsames Weiterreisen zu treffen, oder Mail-Adressen auszutauschen. Ich hielt mich weitestgehend raus, nach ein paar Monaten on the road weiß man, dass man sich in 99% der Fälle sowieso nie wiedersieht bzw. nach ein zwei kurzen Mails nicht mehr weiß, worüber man sich noch unterhalten soll. Dass die Navimag mich eines besseren belehren sollte - darüber schreibe ich in einem späteren Beitrag. Am zeitigen Nachmittag, nach fast vier Tagen auf See, kamen wir 1500km südlicher in Puerto Natales an, einem verschlafenen Städtchen, in das immer donnerstags eine Flut von Backpackern gespült wird, die auf dem Sprung in den Torres del Paine Nationalpark sind. Den Abend verbrachten wir damit, uns auf dem harten Boden der Tatsachen wieder ins Gleichgewicht zu bringen und stolperten durchs Hostel, als wären wir betrunken, waren es aber nicht. Komisch, keiner wollte uns glauben :)

Morgenstimmung

Schräglage:




Abschiedsfoto... ich frage mich nur, warum das auf meiner Kamera drauf ist :))
Land in Sicht:

Puerto Natales:


Ein letzter Blick zurück
Schön war's!
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