Nachdem wir den Morgen ordentlich verbummelt hatten, machten wir uns nachmittags auf dem Weg Richtung Norden. Aus dem Nichts tauchte ein Hinweisschild zu einem Reptilienpark auf, den wir kurz entschlossen ansteuerten. Von außen war der nicht wirklich einladend, einmal betreten, entpuppte er sich allerdings als sehr sehenswert. Auf einem riesigen, weitestgehend naturbelassenen und somit verwilderten Areal mit großartigen Ausblicken auf die Küste gab es Lizards in allen Varianten, Geckos, Chamäleons, Alligatoren und Schildkröten. Betreiber des Ganzen war ein nahezu tauber, fußlahmer, sehschwacher alter Mann, dem wir am Einlass sogar einen Rabatt abschwatzten, da wir ja nicht wussten, was uns erwartet. Je länger ich durch den Park wanderte, desto schlechter wurde mein Gewissen für diese Feilscherei, zumal ich mich mit einem Chamäleon anfreundete, was ich erst als ziemlich hässlich, dann als ziemlich einsam und letzten Endes als ziemlich schön einstufte - wie das Tierchen seine Farbe, änderte ich meine Meinung.

Echsen bitte am Eingang melden







Abends kamen wir in der größten Stadt der Region an, in der kurz nach 18 Uhr, wie nicht anders erwartet, die Bürgersteige hochgeklappt und festgebunden waren.
Kleiner Rätselspaß für M.



der aufmerksame Blogleser sieht eine gewisse Kontinuität im Auftauchen aufgemalter Füße




wenn man nix zu tun hat, fotografiert man eben auch Wasserhähne *gähn

gruselig, oder?
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