Eine Stadt, die 1931 von einem Erdbeben in Schutt und Asche gelegt wurde und heutzutage mit Miami die Schlacht um den Status der Art Deco-Stadt schlechthin ausficht. Ich fand sie vor sechs Jahren schon nicht so beeindruckend und sie wusste mich auch dieses Mal nicht zu begeistern.* Ein paar Minuten sind wir dennoch durchs Zentrum gestromert, wir waren nun mal hier. Zweimal aneinander Vorbeilaufen reichte, um gegrüßt zu werden, das ist sehr freundlich, aber man erschrickt sich fast ein wenig darüber, schließlich haben in meinem Dresdner Hinterhof nicht mal langjährige Nachbarn ihren Mund aufbekommen. An der Strandpromenade redete sich ein Prediger in Rage, keiner hörte zu, aber wir bekamen von seinem Kumpan ein free ticket in den Himmel, na das haben wir uns ganz sicher auch verdient.

Die Sonne gab alles, wir eher weniger und nachdem ich mich daran erinnerte, dass um die Ecke das Meer und die Berge in ganz besonders schönes Blau getaucht sind, guckten wir uns das Ganze noch mal von oben an. Stadt abgehakt und ab zum Campingplatz in Clifton direkt am Strand, wo das Selbstbewusstsein jedes Trampelpfades mit einem Straßennamen aufpoliert wird. Man tritt ja schon genug auf ihnen herum…
*Deswegen gibt es auch keine Bilder von Gebäuden :)

auch heute wieder mehr als genug

Manche Fotos macht man nur, weil einem ein blöder Spruch dazu einfällt. In diesem Fall: da hat jemand den Bogen überspannt.


BLAU

Tag am Meer
Bluff Hill Lookout:





Clifton Zeltplatz
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