Da sich in Hervey Bay kein Zahnarzt auftreiben ließ, der Andrés Hamsterbacke behandeln wollte, entschieden wir solidarisch den nächsten Zwischenstopp ausfallen zu lassen und der zahnmedizinischen Versorgung wegen direkt in die Zivilisation zurückzukehren. In Brisbane angekommen, fühlte ich mich von dem Treiben auf der Einkaufsmeile erstmal etwas erschlagen, aber was erwarte ich eigentlich in einer Millionenstadt... Ein Grund sich dennoch in den Menschenmassen aufzuhalten, war die musikalische Beschallung der Innenstadt mit Indie- und Chillout-Klängen, noch immer gewöhnungsbedürftig jedoch die Ladenschließzeiten von 17:00 allerspätestens 18:00 Uhr, womit gleichzeitig auch sämtliche Fast Food-Ketten dicht machen. Brisbanes kompaktes Stadtzentrum liegt in der Flußbiegung des Brisbane River, an dessen Ufer man sich so einiges hat einfallen lassen, um für Entspannung zu sorgen. Für die Asiatische Gemeinde wurden Tempel nachgebaut, die Art Gallery, Library und Oper zeigen sich als moderne Gruppierung, ein paar Quadratmeter Regenwald kann man durchwandern und aller zwei Meter laden Sitzbänken zum Rasten, Picknicken, Schlafen, Sonnen, Lesen etc ein. Unser Hostel lag direkt im Zentrum über einem Pub mit schrecklichem Musikgeschmack und horrenden Bierpreisen, morgens wurde man mit ohrenbetäubenden Durchsagen über die nächsten Kennenlernspiele, Aktivitäten, Serviceangebote.. geweckt und vermisste fast schon wehmütig das penetrante JvdLippsche "Guten Morgen liebe Sorgen", was einem im Ferienlager/auf Klassenfahrten immer aus den Betten warf. André bekam übrigens seine Behandlung, den Zahn hat man ihm gezogen, er verschob seinen Rückflug nach DD um zwei Tage, Susi verließ uns am 02.10. gen Heimat und als ich die Beiden so im Taxi zum Flughafen davonfahren sah, wurde mir erstmal bewusst, wie lange ich zu dem Zeitpunkt bereits unterwegs war, wie wenig ich mir vorstellen konnte, jetzt schon nach DD zurück zu kommen und um es mit Tocotronic zu sagen: ich zeigte mich betroffen von der Zeitverfluggeschwindigkeit.

UFO?

wie jetzt?


mal kurz in Dresden gewesen und keiner hat's gemerkt ;)

Blick hinter die Fassade leichtgemacht

vorbildliche Integrationspolitik

Bibliothek mit Blümchentapete






da hat aber jemand in Bio nicht aufgepasst


unecht


echt
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