Da nicht nur in Sydney und Melbourne, sondern auch in Adelaide Dresdner temporär heimisch geworden sind, flog ich mal eben fix in den Süden Australiens, um Arend und Sylvi um Herberge zu bitten. Über Adelaide hört man nicht wirklich viel, denn obwohl es über eine Million Einwohner hat, fehlt der Stadt das hippe, internationale Renommee Sydneys, der kulturelle Überfluss Melbournes und Brisbanes.. ähm.. keine Ahnung. Das verschlafene Image der Stadt kam mir aber gerade recht. Nach dem vielen Reisen der letzten Wochen konnte ich mich fast selbst nicht mehr auf der Landkarte verorten. Die Tage bei Arend und Sylvi verliefen dann auch mehr als entspannt, ich holte Schlafdefizite auf, ließ mich von blühenden Obstbäumen im Oktober verwirren, zeigte mich einigermaßen irritiert von der aktuellen Mode (Exkurs: Punk: Chucks, Nietengürtel, Aufnäher, Röhrenjeans und schwarze Haare, die wie bei einem Bobtail die Sicht versperren, lassen 14jährige nicht unbedingt rebellisch oder gefährlich aussehen, gefährlich fürs Augenlicht war da schon eher die Rückkehr der 80er Jahre Neonfarben, die einen auf T-Shirts in großen Lettern entgegen prangten und zu meiner Belustigung altertümliche Slogans a la "make love not war" und "save the rave" verkündeten. Wollte man beiden Gruppierungen nicht angehören, konnte man alternativ auch Motörhead und AC/DC Shirts tragen. Exkurs-Ende), ich verbrachte Stunden in Museen (Exkurs: zwischen Warhol, Aborigines-Malereien, Holländern aus dem 17. Jahrhundert und Griechischen Skulpturen hingen scheinbar willkürlich verteilt sogar Dresdner Künstler und wenig spannende Damien Hirst & Joseph Beuys-Werke, aber immerhin.. ;) Exkurs-Ende) und Parkanlagen, ich kam endlich dazu, mal wieder ins Kino und auf ein Konzert zu gehen, wir guckten DVDs und kurvten auch mal in der Umgebung rum, wo die Beiden in den Seilen hingen (= Klettern waren) und ich die nächsten Wochen plante, wozu ich nicht wirklich Lust hatte, was sich im Endergebnis auch widerspiegelte. Ziemlich spontan ließ ich mich auf das Abenteuer "organisierte Gruppentour" ein, welche mich von Adelaide nach Melbourne bringen sollte. Aber dazu später mehr...
Danke erstmal an Arend und Sylvi fürs Asyl gewähren!!

irgendwo bei Canberra

für Orientierungslose




im müde sein, bin ich fit :)


Weinanbaugebiet und dann das:

schade eigentlich


Erkenntnisgewinnung

in Adelaide?

Deutsche Botschaft in stiller Seitenstraße
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