Eigentlich wollte ich mir ja noch wenigstens Soweto anschauen, aber alle verfügbaren Touren endeten zeitlich so ungünstig, dass ich es nicht mehr zum Flughafen geschafft hätte. Also organisierte ich mir meine Fahrt zum Airport und wartete und wartete und wartete und …. Zur vereinbarten Zeit war niemand da, eine Stunde später auch nicht, zwei Stunden später erst recht nicht. Mir wurde langsam anders, denn ich wollte zeitig am Flughafen sein, um noch ein paar Sachen zu erledigen. Irgendwann und irgendwie konnte ich es dann doch noch organisieren und schlug pünktlich zum check-in auf, wo mir am Schalter gesagt wurde, dass ich kein Visum für Australien habe, wodurch sie mich zwar vorläufig auf den Flug buchen, aber kein Gepäck abnehmen könnten. Irgendwo auf dem Flughafen musste es Internet geben, ich solle mich online für ein Visum bewerben… Aha. Also eierte ich mit meinem ganzen Krempel durch das riesige Flughafengelände, fand die einzige (!) Internetmöglichkeit im Domestic Terminal und managte das Visumprozedere. Mit meinem ganzen Rassel tippelte ich dann wieder zurück, musste mich erneut hinten anstellen und am Schalter hoffen, dass alles okay ist. Das war es dann zum Glück auch. Mal abgesehen davon, dass ich in dem ganzen Wusel meine deutsche SIM-Card verloren habe. Meine Telefonnummer könnt ihr also löschen. Ich hoffe nur, niemand hat die Karte gefunden und ruft jetzt lustig all seine Freunde weltweit an. Als ich dann im Flieger saß, gab es die nächste Überraschung, neben mir ließ sich ein Koloss von Mann nieder, so breit wie hoch, dessen Platzanspruch weit über die Armlehne hinausging und mich ein wenig in Bedrängnis brachte. Zu allem übel platzierte sich in der Reihe schräg vor mir ein 2m-Mensch, direkt in Blickrichtung Leinwand, die ich dadurch (zum Glück) nicht sehen konnte, denn South African Airways zeigte doch tatsächlich Mr. Bean – Folgen und 80er Jahre Musikclips. Ich war entsetzt. Noch viel mehr darueber, dass Flugzeug bei Mr. Bean vor Lachen zu Beben begann. Da half nur noch Schlaf vortäuschen bzw. herbeisehnen. Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn die Frau unmittelbar vor mir Verfechterin des horizontalen
Dienstag, 4. September 2007
01.09.2007
bye bye
Eigentlich wollte ich mir ja noch wenigstens Soweto anschauen, aber alle verfügbaren Touren endeten zeitlich so ungünstig, dass ich es nicht mehr zum Flughafen geschafft hätte. Also organisierte ich mir meine Fahrt zum Airport und wartete und wartete und wartete und …. Zur vereinbarten Zeit war niemand da, eine Stunde später auch nicht, zwei Stunden später erst recht nicht. Mir wurde langsam anders, denn ich wollte zeitig am Flughafen sein, um noch ein paar Sachen zu erledigen. Irgendwann und irgendwie konnte ich es dann doch noch organisieren und schlug pünktlich zum check-in auf, wo mir am Schalter gesagt wurde, dass ich kein Visum für Australien habe, wodurch sie mich zwar vorläufig auf den Flug buchen, aber kein Gepäck abnehmen könnten. Irgendwo auf dem Flughafen musste es Internet geben, ich solle mich online für ein Visum bewerben… Aha. Also eierte ich mit meinem ganzen Krempel durch das riesige Flughafengelände, fand die einzige (!) Internetmöglichkeit im Domestic Terminal und managte das Visumprozedere. Mit meinem ganzen Rassel tippelte ich dann wieder zurück, musste mich erneut hinten anstellen und am Schalter hoffen, dass alles okay ist. Das war es dann zum Glück auch. Mal abgesehen davon, dass ich in dem ganzen Wusel meine deutsche SIM-Card verloren habe. Meine Telefonnummer könnt ihr also löschen. Ich hoffe nur, niemand hat die Karte gefunden und ruft jetzt lustig all seine Freunde weltweit an. Als ich dann im Flieger saß, gab es die nächste Überraschung, neben mir ließ sich ein Koloss von Mann nieder, so breit wie hoch, dessen Platzanspruch weit über die Armlehne hinausging und mich ein wenig in Bedrängnis brachte. Zu allem übel platzierte sich in der Reihe schräg vor mir ein 2m-Mensch, direkt in Blickrichtung Leinwand, die ich dadurch (zum Glück) nicht sehen konnte, denn South African Airways zeigte doch tatsächlich Mr. Bean – Folgen und 80er Jahre Musikclips. Ich war entsetzt. Noch viel mehr darueber, dass Flugzeug bei Mr. Bean vor Lachen zu Beben begann. Da half nur noch Schlaf vortäuschen bzw. herbeisehnen. Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn die Frau unmittelbar vor mir Verfechterin des horizontalenGewerbes Reisens ist und ihren Sitz soweit zurücklehnte, dass ich meine Beine nicht mehr sehen konnte (an dieser Stelle erwähne ich nur zur Erinnerung noch mal den Fleischklops, der sich bedrohlich von der Seite näherte). Auf meinen freundlich vorgetragenen Protest hin, empfahl mir die Frau, doch meinen Sitz ähnlich weit nach hinten zu lehnen, was nur leider keinen Sinn macht, wenn ich meine Beine befreien will. Diskutieren half nichts, also fügte ich mich meinem Schicksal und kam nach fast neun Stunden Flug mit leichten Quetschungen in Perth an. Die Sonne schien, der Pick-Up vom Airport funktionierte, das Hostel ist ein bissel siffig, aber perfekt gelegen. Für mich ist es ein wenig seltsam, auf einmal keine Schwarzen mehr zu sehen sowie ganz allein und unbesorgt durch die Stadt bummeln zu können.
Eigentlich wollte ich mir ja noch wenigstens Soweto anschauen, aber alle verfügbaren Touren endeten zeitlich so ungünstig, dass ich es nicht mehr zum Flughafen geschafft hätte. Also organisierte ich mir meine Fahrt zum Airport und wartete und wartete und wartete und …. Zur vereinbarten Zeit war niemand da, eine Stunde später auch nicht, zwei Stunden später erst recht nicht. Mir wurde langsam anders, denn ich wollte zeitig am Flughafen sein, um noch ein paar Sachen zu erledigen. Irgendwann und irgendwie konnte ich es dann doch noch organisieren und schlug pünktlich zum check-in auf, wo mir am Schalter gesagt wurde, dass ich kein Visum für Australien habe, wodurch sie mich zwar vorläufig auf den Flug buchen, aber kein Gepäck abnehmen könnten. Irgendwo auf dem Flughafen musste es Internet geben, ich solle mich online für ein Visum bewerben… Aha. Also eierte ich mit meinem ganzen Krempel durch das riesige Flughafengelände, fand die einzige (!) Internetmöglichkeit im Domestic Terminal und managte das Visumprozedere. Mit meinem ganzen Rassel tippelte ich dann wieder zurück, musste mich erneut hinten anstellen und am Schalter hoffen, dass alles okay ist. Das war es dann zum Glück auch. Mal abgesehen davon, dass ich in dem ganzen Wusel meine deutsche SIM-Card verloren habe. Meine Telefonnummer könnt ihr also löschen. Ich hoffe nur, niemand hat die Karte gefunden und ruft jetzt lustig all seine Freunde weltweit an. Als ich dann im Flieger saß, gab es die nächste Überraschung, neben mir ließ sich ein Koloss von Mann nieder, so breit wie hoch, dessen Platzanspruch weit über die Armlehne hinausging und mich ein wenig in Bedrängnis brachte. Zu allem übel platzierte sich in der Reihe schräg vor mir ein 2m-Mensch, direkt in Blickrichtung Leinwand, die ich dadurch (zum Glück) nicht sehen konnte, denn South African Airways zeigte doch tatsächlich Mr. Bean – Folgen und 80er Jahre Musikclips. Ich war entsetzt. Noch viel mehr darueber, dass Flugzeug bei Mr. Bean vor Lachen zu Beben begann. Da half nur noch Schlaf vortäuschen bzw. herbeisehnen. Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn die Frau unmittelbar vor mir Verfechterin des horizontalen
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen