Donnerstag, 16. Juli 2009

New York, New York

Unglaublich, aber wahr - hier kommt der Rest

Wer hat an der Uhr gedreht würde eigentlich auch bestens passen.. ich fasse es einfach nicht, dass ich vor zwei Jahren meinen Rucksack aufgesetzt und ihn vor einem Jahr wieder abgesetzt habe. Wohin verschwindet die Zeit?

Nach dem Drama, in dem verlorene Fotos und kaputte Laptops eine Hauptrolle spielen, wurde der Blog zur Kulisse heruntergestuft, was ganz schön blöd ist, aber nun auch nicht mehr zu ändern. Das Aufholmanöver startet heute hier und an dieser Stelle.

Ich habe übrigens auch nach einem Jahr noch keine Foto-/Diashow gemacht, keine Bilder in Großformat ausgedruckt und auch recht wenig über die Reise erzählt. Letzteres mag daran liegen, dass die meisten den Blog verfolgt haben es mir auch jetzt noch ziemlich unwirklich vorkommt, wenn ich auf die Weltkarte schaue und mir vorstellen soll, dass ich "dort, hier und da auch" bei Wind und Wetter durch die Gegend gestapft bin. Eigentlich ist das ja auch nix besonderes. Unglaubliche Massen an Backpackern waren und sind auf ähnlichen Routen unterwegs, aber was so eine Reise mit dem Kopf macht, der den richtigen Weg (nicht nur im übertragenen Sinne) sucht, bleibt im Verborgen.

Geschwafel..

Zurück nach New York. Zurück würde ich wirklich gern. Tolle Stadt. Großartige Stadt. Spannend. Bunt. Glamourös. Versifft. Hektisch. Entspannt. Vermutlich passt so ziemlich jede Beschreibung auf New York. Jahrelang stand diese Stadt auf meiner Reisezielliste ganz ganz oben und plötzlich war ich da.



Der erste Kontakt. Taxifahrt vom Flughafen ins Hostel. In Williamsburg/Brooklyn eingecheckt:



der Blick nach Manhattan gerichtet



Blick nach links bei Nacht



und schon innerhalb der ersten Minuten in einer Mischung aus "aufgekratzt" und "angekommen" sauwohl gefühlt. Tja, was soll ich groß schreiben. Wer ab und zu mal Bücher liest, amerikanische Filme anschaut und hin und wieder Nachrichten oder Dokus im Fernsehen sieht, ist mit der Stadt in kürzester Zeit vertraut. Man weiß, wie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten heißen, wie sie aussehen, im besten Fall sogar, wo genau sie sich befinden. Und so klappert man eben alles ab bzw. versucht, so viel wie möglich zu sehen - im Übrigen ein aussichtsloses Unterfangen.

Empire State









irgendwie sah es im Empire hinsichtlich Deckenplatten ein wenig mau aus..



zum Hostel auf der anderen Seite des East River winken



Chrysler Building







im Hintergrund (kaum erkennbar): Central Park



Manhattan in der Dämmerung



und nachts





Flat Iron Building








Rockefeller Center - Art Deco pur und der totale Luxus innen.





Central Park







John Lennon und so



Central Park vom Dach des Metropolitan Museums aus gesehen. Der Park ist mit etwa 4km übrigens doppelt so lang wie der Große Garten - und ungefähr genauso breit. Da kann man schon ein paar Stunden vertrödeln.. Tja und im Met-Museum kann man problemlos ein oder zwei Tage verbringen, ohne sich zu langweilen. Ein wenig Kunstinteresse natürlich vorausgesetzt ;-) Jede Menge Exponate aller Epochen. Viel zu viel Input.













Brooklyn Bridge



Manhattan Bridge





Blick von der Manhattan Bridge zur Brooklyn Bridge





Chrysler Building



bissel mitm Boot um Manhattan schippern - kann auch schon mal ein paar Stündchen dauern, is nämlich 'n Stück (21 km lang)









Straßenschluchten



Uno

WTC:



dazwischen standen mal die Türme





St. Paul's Chapel, direkt am Ground Zero, blieb von den Ereignissen unberührt



Mittagspause im Wintergarten des WTC



Für mein Empfinden wird da überhaupt kein Bohei mehr um 9/11 gemacht. Wären nicht die ganzen sensationsgeilen betroffenen/neugierigen Touristen vor Ort, sähe es aus wie auf ner Großbaustelle.



Blick nach Jersey City von der Südspitze Manhattans. Rechts ein bissel weiter den Hudson River runter ist vor ein paar Monaten ein Flugzeug im Wasser "gelandet".

Guggenheim



Wall Street





Times Square *blink blink*



da gehts zu wie im Taubenschlag





mmmmmmmh, lecker :-)



bei Bedarf kann man sich unmittelbar am Times Square für die Army rekrutieren lassen.





da leuchtet selbst die Polizeistation









Nobelabsteige im Chaos. Ich denke mal, die haben ordentliche Verdunklungsrollos.

MoMa - Museum of Modern Art:



früh schult man Kunstverständnis



hier hat einer sein IKEA-Regal (Katalog 2005) vergessen



Hauptsache bunt



"Hilfe, was ist das denn?" habe ich mir auch öfters mal gedacht. Aber ob Dave da wirklich helfen kann?



vom Putztrupp nicht vergessen, sondern Kunst



meine Lieblingsentdeckung: eine Reihe voller Fotografien, bei denen der Fotograf als Schatten auf dem Bild erscheint. So wie hier:





berühmt



auch berühmt, aber selbst ein Matisse landet mal im Treppenhaus





nen schicken unaufgeregten Fußboden haben die dort :-)

Schwupps, wieder ein paar Stunden vertrödelt.

Tja, so guckt man und staunt, knipst und schaut genauer, entdeckt und bewundert ununterbrochen.

Man ist also immer unterwegs, viel mit dem sehr flinken und durchdachten Metro-System, aber ich habs auch hinbekommen, mal eben 100 Blocks zu laufen. Das sind ungefähr 5 Meilen und ich werde es nie wieder tun, jedenfalls nicht bei 33°C. Aber interessant war's :-)







Subway am Ground Zero, offensichtlich auch noch baufällig





nochmal vergewissern, wo man ist



nicht klimatisierter Wagen, gefühlte 80°C - und nur deshalb so leer



Shoppen kann man auch ganz wunderbar, nur leider hatte ich dafür kaum Zeit.



Ganz meine Farbe *hust

Selbst zehn bestens ausgefüllte Tage reichen noch lange nicht, um alles zu sehen, was es zu sehen gibt. Aber okay, dass ist auch an anderen Orten dieser Welt der Fall. Jedenfalls muss ich an dieser Stelle nochmal ein dickes DANKE loswerden an Susi, Carsten und Red, die mir mit dem New York CityPass nicht nur ne Riesenfreude gemacht haben, sondern gleichzeitig eine nicht ganz unwesentliche Kosten- und Zeitersparnis ermöglichten. Unbedingte Empfehlung für (kultur)interessierte New York-Besucher!!

Und nun noch ein paar Fotos wild durcheinander..



vom Dach meines Hostels (Liegestuhlperspektive) - was da am linken Bildrand so strahlt, ist die Spitze vom Empire State



Auch hier versteckt es (das Empire State Building) sich ein wenig :-) Das ist in Williamsburg, hipper Stadtteil von Brooklyn, in dem sich Künstler, Veranstalter, (kreative) Ladenbesitzer, Hausbesetzer etc tummeln. Zur Zeit wohl sowas wie "the place to be".















haha



13.7.2008



16.7.2008





Sieht alles ein bißchen seltsam und leer aus. Im Gegensatz zu anderen Städten habe ich mich aber in NYC, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, nie unsicher gefühlt.

Wahnwitzige Idee: von Brooklyn über den East River nach Manhattan laufen und zwar mittels der Williamsburg Bridge - auf gehts





das ziiiieht sich



Endlich Land in Sicht. Ich wusste vorher nicht, dass die Brücke 2227m lang ist :-)

Und sonst so...



Post



kleines Häusl





ich hatte zum Glück sofort grün an dieser Ampel :-)













yummy













und dann auf einmal...
.. rief die Melt! 2008





Schluss mit dem Rumtouren



um den Globus



ab nach Heeme



da half es auch ni, die Hände überm Kopp zusammenzuschlagen.


Was für ein Blogbeitrag!



Nachschub (verbal) nicht ausgeschlossen - weitere Besuche in New York erst recht nicht :-)

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