hieß es beim Stopover im sehr beschaulichen Puerto Varas, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Puerto Montt, Transportzentrum im Süden Chiles. Lange trug ich die Idee, mit der Navimag zu fahren, mit mir herum, immer wieder zweifelnd, ob ich wirklich vier Tage, drei Nächte auf einer Fähre verbringen will, bei ständig wechselndem Wetter in dieser Region und entsprechendem berühmt-berüchtigtem Wellengang. In der Hauptreisezeit (also jetzt) wird wegen großer Nachfrage empfohlen, ungefähr einen Monat im Voraus zu buchen, ich entschied mich zwei Tage vor Ablegen dafür, hatte mal wieder Glück, bekam ein Ticket und pünktlich zu diesem Spontankauf zeigte der Wetterbericht nur Gutes an, woraufhin ich das erste Mal seit langem ganz ganz fest an die Vorhersage glaubte. Die Fahrt nach Puerto Montt zum Office von Navimag wurde im Minibus zurückgelegt, vollgestopft mit Menschen, was ja seit Südafrika ein sehr vertrauter Anblick ist, nur war ich es nicht mehr gewohnt, verkeilt in einem überladenen Auto über die Autobahn zu heizen. Vertrauen hilft in solchen Fällen wirklich weiter. Wald- und Wiesenbrände boten während der halbstündigen Fahrt einen sehr traurigen Anblick, teilweise mutwillig im Streit um Ländereien gelegt und sich nun aufgrund der bereits erwähnten Trockenheit ausbreitend. Da kannste nur mit dem Kopf schütteln, oder mit der Hand wedeln – ich verbrannte mir nämlich solidarisch mordsmäßig die Handinnenfläche beim Versuch Brot zu toasten. (Ihr dürft dabei nicht von einem normalen Toaster ausgehen, die kann ich natürlich gefahrenfrei bedienen). Tja und schon hieß es Schiff ahoi!

Ausblick zum Vulkan Osorno

Na aber HALLO

HUHU!

survival of the fittest? oder: fossilbetrachtungen :)
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