Gab es dieses Jahr nicht, was kaum auffiel, denn derartige Veranstaltungen gehörten noch nie (nicht mal annähernd) zu meinen Interessen. Pfannkuchen kann man auch ohne Anlass essen, Konfetti im Kopf macht viel mehr Spaß als im Haar und der europäisch trainierte Blick für Mode fragt sich bei der Betrachtung mancher Klamottentrends in der südlichen Hemisphäre sowieso, ob das jetzt die Einlösung eines Wetteinsatzes, ganzjähriges Halloween oder doch ernst gemeinter Zeitgeschmack sein soll. Stellt man angesichts des uniformen Kleidungsstils fest, dass es sich tatsächlich um einen Trend handelt, ist man dankbar, dass diese gemeinhin einer geringen Halbwertzeit unterliegen und bleibt hartnäckig unmodisch. Was vorbei läuft, wird vorbei gehen.
Dafür, dass mir Fasching egal ist, waren das ganz schön viele Worte.
Wir jedenfalls fuhren am Nachmittag Richtung Sinclair Head, wo sich Robben tummeln sollten. Ein Schild am Strand erteilte Auskunft, dass diese sich bis Oktober zeigen… der Blick aufs Handy gab Gewissheit, dass wir bereits Mitte November schrieben. Offenbar hatten auch die Robben einen Kalender, denn wir sahen keine mehr, obwohl wir unerschütterlich viele Kilometer eine Bucht nach der anderen abliefen, jedoch nur die Steine vorfanden, auf denen sich die Tierchen sonst in der Sonne räkeln. Es wäre natürlich wirklich kurios, wenn mit den Robben auch die Felsen fristgemäß Ende Oktober verschwinden.
Aber auch ohne Tiere kann ich Zeit am Strand vertrödeln, schließlich bin ich ein Mädchen und muss jede Muschel umdrehen, jeden Stein wenden - könnte ja in die Hosentasche passen und später als



Da liegen sie sonst rum

IKEA - Ich Kann Es Auch





Auf dem Rückweg noch kurzer Stop zum Sonnenuntergang. Fertig.
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