Bla bla
Don’t worry – I am happy
Sonntags am Strand tanzte eine Horde Obdachloser zu Daft Punks „Homework“ um den Ghettoblaster und als ob das nicht kurioser Anblick genug wäre, gewann die Szenerie an Merkwürdigkeit noch hinzu, als ich vorbeilief, „Around the world“ (ausgerechnet!) erklang und einer mir hinterher rief „Go with the flow, girl“. Jaja, mach ich doch. Mir wurde ein wenig unheimlich.
Ach so: Alkohol auf der Straße zu trinken, ist übrigens verboten.
Und wo ich gerade den schnellen Themenwechsel trainiere … Aufgrund vereinzelter Nachfragen möchte und kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass es mir hier wirklich gut geht. Ich bin vielleicht geringfügig verwirrt, aber das ist ja nun wirklich nichts Ungewöhnliches :). Scherz beiseite. Es gibt zur Zeit allenfalls ein wenig zuviel Input für die Denkmaschine. Was hier an konträren Eindrücken auf mich einprasselt, will schließlich erstmal verarbeitet werden. Außerdem haben sich zwei sehr lustige Menschlein für die Tagesordnungspunkte „Unternehmungen“ und „Abhängen“ herauskristallisiert. Man muss sich also keine Gedanken machen, dass die kleine Andrea verloren und verlassen in Südafrika umherirrt und nicht weiß, in welche Gefahr sie sich als nächstes begeben soll. Womit ein freundlicher Gruß von Kompasskalle an „er-weiß-schon-wer-gemeint-ist“ geht: ich habe bis heute nicht ein einziges Mal einen Stadtplan von Kapstadt in der Hand gehabt und weiß dennoch immer, wo ich bin – und wo ich hin muss :).Um nochmals das Thema komplett zu wechseln: gestern Abend beim Italiener… wir sitzen so vor unseren riiiiesigen (M., nicht ganz die Wagenradgröße wie in Nandi ;)), knusprigen, überreichlich belegten, unglaublich leckeren Pizzas, genießen la dolce vita, im Hintergrund läuft Zucchero und Eros Ramazotti (aarrgh, geht’s klischeebeladener?), ich lasse meine Blicke durch den Raum schweifen, bleibe beim Durchguck in die Küche hängen und frage mich minutenlang, was an dem Bild nicht stimmt: Zwei Männer vorm Holzkohleofen, Pizzaschachteln balancierend, Teig rollend, italienische Fußballtrikots an, Mütze mit Italia-Schriftzug, Mehl stiebt, alles ganz normal….ja, schon, wären die Pizzabäcker nicht aus Gambia und damit wirklich r i c h t i g dunkler Hautfarbe. Okay, das ist nun wirklich keine sensationelle Geschichte, aber ich hätte mich einfach zu gern mal selbst gesehen, wie ich grübelnd mit kriminalistischem Scharfblick der kleinsten Spur von Ungereimtheiten nachjage.
Habe ich schon erwähnt, dass ich noch bis Mitte August in Kapstadt bleibe? Der Rest Südafrikas wird dadurch zwar sträflich vernachlässigt und muss im Eiltempo besichtigt werden, aber was soll ich machen, ich mag diese Stadt.
solange du noch (rechtzeitig) den weg nach welli findest ... ;)
AntwortenLöschenna he, biste wieder gesund?
AntwortenLöschenandi
hallo große,
AntwortenLöschengut zu wissen dass es dir gut geht...
dass du ohne stadtplan klar kommst, dass bist eben du :-)... wünsch dir noch eine schöne zeit...
lgv. jens
Bleibts dann trotzdem beim 14.09.? ;)
AntwortenLöschenpizza werden wir in nandi wahrscheinlich nicht mehr essen, aber mal wieder fertigsuppe am myvatn???
AntwortenLöschendenk hier immer an dich beim durchstreichen der supermaerkte auf der suche nach gutem deutschen brot...
schoen dass es dir gut geht!!!
@carsten: klar!
AntwortenLöschen@teresa: na aber sicher!
@andi: nö *mitleidheisch
@m: myvatn ... sicher doch, aber vorher erstmal rochester :)